Hilfsprojekt im Südsudan auch wegen Sicherheitsbedenken beendet

Das von der Städtepartnerschaft Frauenfeld – Schaffhausen – St. Gallen – Winterthur unterstützte Projekt «My Body, My Right, My Future» der Stiftung Horyzon muss vorzeitig beendet werden. Grund dafür sind Schwierigkeiten zwischen der Stiftung und ihrer Partnerorganisation vor Ort im Südsudan.
Im Jahr 2022 hat die Städtepartnerschaft Frauenfeld–Schaffhausen–St. Gallen–Winterthur erstmals ein Entwicklungsprojekt im Südsudan unterstützt. Das Projekt «My Body, My Right, My Future» der Stiftung Horyzon hat zum Ziel, Mädchen und Frauen im Südsudan aufzuklären und ihnen einen Ausweg aus dem Teufelskreis aus sexueller Gewalt, grosser Armut und mangelnder Schulbildung aufzuzeigen.
Schwierigkeiten bei der Kommunikation und Umsetzung
Nun hat Horyzon die Städtepartnerschaft darüber informiert, dass das Projekt vorzeitig beendet werden muss, schreibt die Stadt Schaffhausen in einer Medienmitteilung. Grund dafür sind Sicherheitsbedenken für die Mitarbeitenden vor Ort und ein Leitungswechsel bei der Partnerorganisation YMCA Südsudan und damit verbundene Schwierigkeiten bei der Projektkommunikation und -umsetzung. Eine projektbezogene Verwendung der Gelder kann gemäss Stiftung nicht weiter gewährleistet werden.
Rückerstattung der nicht eingesetzten Gelder
Die Stiftung Horyzon wird der Städtepartnerschaft den Anteil der noch nicht eingesetzten Unterstützungsgelder in der Höhe von rund 200'000 Franken umgehend zurückerstatten. Diese werden dann anteilmässig an die Städte zurücküberwiesen.