Schaffhauser Unternehmen fällt auf Fake-Rechnung herein und überweist Betrügern Geld

Ein Unternehmen im Kanton Schaffhausen ist auf eine gefälschte Rechnung hereingefallen und hat knapp 400 Franken an Betrüger überwiesen. Die Schaffhauser Polizei warnt vor der perfiden Masche und gibt Tipps, wie man sich schützen kann.
Ende März 2025 erhielt ein Unternehmen im Kanton Schaffhausen eine Rechnung von einer vermeintlich bekannten Buchungs-, Telefonnummer- und Adressdienstleistungsplattform. Da das Unternehmen bereits mehrfach Dienstleistungen von diesem Anbieter bezogen hatte, beglich es die Rechnung in Höhe von 394.60 Franken ohne Verdacht zu schöpfen. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass es sich um eine sogenannte «Fake-Rechnung» handelte – eine gefälschte Zahlungsaufforderung mit unberechtigter Forderung. Das betroffene Unternehmen erstattete daraufhin Anzeige bei der Schaffhauser Polizei, die nun Ermittlungen aufgenommen hat.
So funktioniert die Betrugsmasche
Fake-Rechnungen sehen oft täuschend echt aus. Betrüger kopieren das Design realer Anbieter und ändern lediglich die Bankverbindung und den Empfängernamen. Sie setzen bewusst auf kleinere Beträge, die Unternehmen und Privatpersonen meist unbemerkt begleichen.
Ratschläge der Schaffhauser Polizei
- Rechnungen immer genau prüfen – insbesondere IBAN und Zahlungsdetails vergleichen.
- Hinterfragen, ob die Rechnung tatsächlich einer in Anspruch genommenen Dienstleistung entspricht.
- Im Zweifel beim Absender direkt nachfragen.
- Wer merkt, dass eine Fake-Rechnung bezahlt wurde, sollte umgehend Anzeige bei der Schaffhauser Polizei erstatten und mögliches Beweismaterial sichern.
Die Polizei empfiehlt Unternehmen und Privatpersonen, besondere Vorsicht walten zu lassen, um nicht auf die dreisten Machenschaften der Betrüger hereinzufallen.